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Webflow Kosten 2026: Was eine professionelle Website wirklich kostet

Webflow Kosten 2026 transparent erklärt: Neue Pläne (Basic, Premium, Team), Workspace Plans, Agentur-Preise und versteckte Folgekosten im Überblick.

Inhaltsverzeichnis
04.06.2026

12 Min. Lesedauer

Eine Webflow-Website ist eine Investition in das Aushängeschild deines Unternehmens. Und wie bei jeder strategisch wichtigen Investition lohnt es sich, die Zahlen wirklich zu verstehen. Wer „Webflow Kosten“ googelt, findet schnell ein Pricing-Bild mit ein paar Dollar-Beträgen. Doch das ist nur ein Bruchteil der Wahrheit.

In diesem Artikel zerlegen wir die Webflow-Kosten in alle relevanten Bausteine. Wir erklären die neue Preisstruktur, die Webflow im Mai 2026 eingeführt hat, sowie die realistischen Investitionen für die Umsetzung durch einen Freelancer oder eine Agentur.

Die Webflow Site Plans im Überblick (Stand: Juni 2026)

Webflow hat am 13. Mai 2026 seine Preisstruktur grundlegend überarbeitet. Der bisherige CMS Plan (23 USD) und der Business Plan (39 USD) wurden zum neuen Premium Plan zusammengelegt.

Site Plans

PlanJährlichMonatlich
Starterkostenloskostenlos
Basic15 USD/Monat25 USD/Monat
Premium (NEU)25 USD/Monat39 USD/Monat
Team2.500 USD/Monatn.v.

Was ist neu beim Premium Plan?

Der Premium Plan beinhaltet jetzt 20.000 CMS Items und 40 Collections. CMS Item Add-ons wurden komplett abgeschafft. Für die meisten Unternehmenswebsites ist der Premium Plan die richtige Wahl.

Workspace Plans: Wann du als Unternehmen einen eigenen brauchst

Neben dem Site Plan gibt es bei Webflow noch die Workspace Plans. Diese regeln, was du innerhalb deines eigenen Webflow-Accounts machen kannst, also wie viele „staging sites“ du verwaltest, ob du „Shared Libraries“ nutzt und ob du Code exportieren möchtest.

Die Agentur hat ihren eigenen Workspace und rechnet diesen intern ab. Aber: Wenn du als Unternehmen selbst einen Webflow-Workspace betreibst, zum Beispiel weil du mehrere Sites unter einer gemeinsamen Design-Bibliothek halten willst oder weil dein Team aktiv in Webflow arbeitet, dann brauchst du evtl. einen eigenen bezahlten Plan.

Webflow unterscheidet hier zwischen zwei Anwendungsfällen:

Für Freelancer und Agenturen

für dich als Unternehmen in der Regel nicht relevant:

PlanPreis (jährlich)Für wen?
StarterkostenlosEinstieg, wenige Projekte
Freelancer16 USD/MonatFreelancer mit kleinem Kundenportfolio
Agency35 USD/MonatAgenturen mit vielen Kundenprojekten

Für Teams und Unternehmen

hier wirst du als Auftraggeber relevant:

PlanPreis (jährlich)Was ist enthalten?
Starterkostenlos2 Staging-Sites, 1 Seat, kein Custom Code in staging sites, kein Code Export
Core19 USD/Monat10 Staging-Sites, 300 AI Credits, Custom Code, Code Export, Shared Libraries
Growth49 USD/MonatUnbegrenzte Staging-Sites, Site-Passwortschutz, 301-Redirects, Site-Rollen und Publishing-Rechte

Wann macht ein bezahlter Team-Workspace für dich Sinn? Konkret dann, wenn du mehrere Webflow-Sites mit einheitlichen Designkomponenten betreiben willst (Shared Libraries), wenn dein internes Team selbst in Webflow arbeitet und viele Seiten ohne Site-Plan nutzen möchte. Das kann z. B. der Fall sein, wenn man häufig Cloneable Sites in dem Workspace nutzen möchte.

Für ein Unternehmen mit einer einzelnen Website und einer Agentur als Partner ist der kostenlose Starter-Workspace häufig ausreichend. Ab mehreren Projekten oder aktivem internem Webflow-Einsatz lohnt sich der Core oder Growth Plan.

Beispiele zum besseren Verständnis:

  • Du hast eine Website mit dem Site-Plan „Premium“ und zwei Websites ohne bezahlten Site-Plan, dann reicht der Workspace-Plan „Starter“.
  • Du hast eine Website mit dem Site-Plan „Premium“ und vier Websites ohne bezahlten Site-Plan und möchtest den Code exportieren, dann müsstest du den Workspace-Plan „Core“ nutzen.

Domain und Hosting

Die Kosten für eine Domain lasse ich bewusst raus, da diese Preise stark schwanken können. Das Hosting ist bei Webflow direkt im Site Plan enthalten, du brauchst nicht unbedingt einen separaten Server und kein Plugin für Backups. Auch das SSL-Zertifikat ist mit Webflow inklusive.

Bandwidth Add-ons: Bandwidth bezeichnet das Datenvolumen, das deine Website pro Monat überträgt. Jedes Mal, wenn jemand deine Seite aufruft, werden Bilder, Texte und Skripte geladen. Je mehr Besucher du hast und je größer deine Dateien sind, desto mehr Bandwidth verbrauchst du. Der Premium Plan beinhaltet 50 GB pro Monat. Das reicht für die meisten Unternehmenswebsites problemlos aus. Wer diese Grenze überschreitet, zahlt ab +50 GB zusätzlich 20 USD/Monat (jährlich).

AI Credits: Ab dem 29. Juni 2026 werden AI Credits in Webflow separat berechnet.

Was kostet die Umsetzung durch eine Agentur?

Das ist die entscheidende Frage für die meisten Unternehmer. Die Webflow-Plankosten sind vergleichsweise überschaubar. Die eigentliche Investition liegt in der strategischen und gestalterischen Umsetzung.

Drei realistische Beispielrechnungen

Beispiel 1: B2B-SaaS-Startup

  • Webflow Premium Plan: 300 EUR/Jahr
  • Domain: 15 EUR/Jahr
  • Agentur (Marketing-Site mit 3 bis 12 Seiten, klarer Conversion-Architektur, CMS für Blog): 10.000 bis 18.000 EUR einmalig
  • Gesamtinvestition Jahr 1: ca. 10.315 bis 18.315 EUR

Beispiel 2: Mittelständisches Unternehmen

  • Webflow Premium Plan: 300 EUR/Jahr
  • Domain: 15 EUR/Jahr
  • Agentur (10 bis 20 Seiten, CMS-Integration, SEO-Setup): 12.000 bis 20.000 EUR einmalig
  • Gesamtinvestition Jahr 1: ca. 12.315 bis 20.315 EUR

Wann lohnt sich Webflow finanziell?

Webflow ist keine günstige Lösung für jemanden, der einfach nur online präsent sein will. Webflow lohnt sich, wenn:

  • Performance und Design direkt auf dein Geschäftsergebnis einzahlen
  • Du schnelle Änderungen ohne Entwickler-Kosten brauchst (Visual Editor)
  • Deine Website skalieren soll, ohne technische Schulden aufzubauen
  • SEO ein zentraler Kanal ist (Webflow ist technisch sauber und indexierbar)
  • Du eine Agentur als langfristigen Partner suchst, nicht nur einen Dienstleister

Die strategische Frage lautet nicht: „Was kostet Webflow?“ Sondern: „Was bringt mir eine professionelle Webflow-Website?“

Fazit: Webflow Kosten realistisch einordnen

Die reinen Webflow-Plankosten sind überschaubar. Der Premium Plan kostet 300 EUR/Jahr und bietet dabei eine Infrastruktur, die technisch auf Augenhöhe mit professionellen Enterprise-CMS liegt.

Die eigentliche Investition ist die Umsetzung. Eine gute Webflow-Agentur bringt nicht nur Design-Know-how, sondern strategische Klarheit: Was soll die Website erreichen? Wer ist die Zielgruppe? Welche Aktion soll am Ende stehen? Wenn diese Fragen sauber beantwortet sind, ergibt sich der passende Investitionsrahmen fast von selbst.

Eine gute Agentur hilft dir nicht nur beim Design, sondern bringt diese strategische Klarheit ins Projekt.

Häufige Fragen zu den Webflow Kosten:

Die Gesamtinvestition für eine professionelle Webflow-Website setzt sich aus einmaligen Entwicklungskosten und laufenden Kosten zusammen. Eine professionelle Unternehmenswebsite kostet in Deutschland zwischen 10.000 und 18.000 Euro für die Erstellung, abhängig davon, ob du mit einem Freelancer oder einer spezialisierten Agentur arbeitest. Hinzu kommen laufende Kosten von etwa 280 bis 500 Euro pro Jahr für Webflow Premium Plan und Domain.

Der wichtigste Unterschied ist das Webflow CMS. Der Basic Plan für 15 USD pro Monat enthält kein CMS und eignet sich nur für rein statische Websites ohne Blog oder dynamische Inhalte. Der Premium Plan für 25 USD pro Monat enthält das volle CMS mit 20.000 Items, 50 GB Bandbreite, Site Search und Code Components. Für die meisten Unternehmenswebsites ist Premium die richtige Wahl.

Webflow hat am 13. Mai 2026 die früheren Pläne CMS (23 USD) und Business (39 USD) zu einem neuen Premium Plan zusammengelegt. Der Premium Plan kostet 25 USD pro Monat bei jährlicher Zahlung und vereint die wichtigsten Funktionen beider früherer Pläne. Bestandskunden wurden über die Änderungen informiert. Die alten CMS Item Add-ons wurden ebenfalls abgeschafft, da Premium standardmäßig 20.000 CMS Items beinhaltet.

In den meisten Fällen nein. Wenn eine Agentur deine Website entwickelt, nutzt sie ihren eigenen Agency Workspace. Du als Kunde zahlst dann nur den Site Plan deiner Website. Ein Workspace Plan wird erst dann für dich relevant, wenn du selbst aktiv mehrere Websites in deinem Workspace pflegst und Funktionen wie „Shared Libraries“ oder der Export des Codes interessant für dich werden.

Ja. Der Starter Plan ist komplett kostenlos und zeitlich unbegrenzt. Du kannst alle Designer-Funktionen ausprobieren und sogar bis zu zwei Webseiten unter einer webflow.io-Subdomain veröffentlichen. Eine eigene Domain lässt sich allerdings erst nach Upgrade auf einen kostenpflichtigen Plan verbinden.

Eine spezialisierte Webflow-Agentur in Deutschland kalkuliert für eine professionelle Unternehmenswebsite typischerweise zwischen 10.000 und 18.000 Euro. Der genaue Preis hängt von Umfang, Komplexität und davon ab, ob Branding und Positionierung Teil des Projekts sind. Komplexere Projekte mit Mehrsprachigkeit, diversen Integrationen oder vielen individuellen CMS-Collections bewegen sich ab 20.000 Euro aufwärts.

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